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  • Industriemechaniker, praktischer Spezialist in der modernen Fertigung

    Kaum ein Berufsstand ist intensiver mit unserer modernen Welt verknüpft als der, der Industriemechaniker. Mit der Industrialisierung haben sich das Berufsbild und die Anforderungen der Arbeitgeber verändert. Zunächst waren es noch der Schlosser, der als Betriebsschlosser oder als Maschinenschlosser die technische Seite der Produktion zu betreuen hatte, während der Arbeiter einfach nur die Maschinen bediente.  Diese Anforderungen haben sich bis heute grundsätzlich gewandelt und durchgehend gesteigert. Der Industriemechaniker ist seit Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Der Ausbildungsberuf Industriemechaniker entstand durch die Zusammenlegung der Berufe Feinmechaniker, Maschinenschlosser, Mechaniker, Betriebsschlossern, Gürtler, Systemmacher, Metallgewerbemacher sowie Schloss- und Schlüsselmacher.

    Ausbildung zum Industriemechaniker

    Die Ausbildung zum Industriemechaniker dauert dreieinhalb Jahre und umfasste eine Grundausbildung in der Metallverarbeitung. Der Industriemechaniker als Berufsbild ist vor allem technisch geprägt und stellt mitunter hohe körperlichen Anforderungen an den Arbeitnehmer. Der Industriemechaniker muss wegen dieser technischen Ausrichtung über handwerkliches Geschick verfügen. In zeitkritischen Situationen muss der Industriemechaniker auch psychisch Belastbar sein, oft hängt von seiner schnellen und guten Arbeit viel ab.
     
    Der Industriemechaniker ist ein typisch männlicher Beruf wenn man sich die Beschäftigungszahlen ansieht – zwar gibt es weibliche Industriemechaniker aber deren Anteil liegt ungefähr bei 5 % der Gesamtbeschäftigten.
    Wer Industriemechaniker werden will, kann sich für eine betriebliche, duale Ausbildung entscheiden oder eine Berufsfachschule besuchen. Der Mehrzahl der Ausbildungsplätze zum Industriemechaniker liegt im produzierenden, metallverarbeitenden Gewerbe hier insbesondere im Fahrzeug- und Maschinenbau. Einstiegsvoraussetzung für die Ausbildung zum Industriemechaniker gibt es nicht, wobei jedoch rund 80% Prozent der Bewerber über einen mittleren Bildungsabschluss verfügen.
     
    Ein beispielhafter Ausbildungsrahmenplan sieht folgende Ausbildungsinhalte für den Industriemechaniker vor.

    Berufsbild

    Der Aufgabenschwerpunkt des Industriemechanikers liegt in der Herstellung erforderlicher Teile für Geräte aber auch kompletter Baugruppen von Maschinen und Produktionsanlagen. Dazu kommen so wichtige Aufgaben wie die der Maschineneinrichtung und der Umbau einer Produktionsanlage, um ein neues, beziehungsweise verändertes Produkt herzustellen. Der Industriemechniker hat weiterhin die ordnungsgemäße Funktion der Maschinen und Produktionsanlagen zu überwachen und als Praktiker mit dafür zu sorgen, dass die Fertigungsprozesse optimiert werden.
     
    Weiterhin übernimmt der Industriemechaniker Reparatur- und Wartungsaufgaben. In unserer hoch technisierten Zeit kommen in nahezu allen Fertigungsbereichen Maschinen zum Einsatz und so ist der Industriemechaniker ein wahrer Allround-Spezialist. Damit findet ein Industriemechaniker auch in Unternehmen und Firmen der unterschiedlichsten Wirtschaftszweige eine passende Verwendung.
     
    Der größte Teil der ausgebildeten Industriemechaniker steht in einem Beschäftigungsverhältnis. Nach einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren 2005 gut 140000 Industriemechaniker sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Weiterführende Informationen zum Industriemechaniker gibt es zum Beispiel im Internet oder bei der Bundesagentur für Arbeit.